Freie Systemische Aufstellung - was ist das?
Freie Aufstellungen werden auch als Repräsentierende Wahrnehmung bezeichnet. In den Freien Aufstellungen wird versucht ein Problem konkret darzustellen und zu wiederholen. Dabei kommen "Stellvertreter" (RepräsentantInnen) zum Einsatz, die beispielsweise Familienmitglieder oder Arbeitskollegen (oder wen auch immer) darstellen. Mit deren Hilfe werden Problemsituationen aus dem Leben des Aufstellenden nachgestellt.
Es besteht somit die Möglichkeit eigenverantwortlich zu experimentieren, Probleme "anzuschauen", nachzufragen und nach besseren Gleichgewichten und Lösungen zu suchen. Ziel ist nicht immer die Findung der alleinigen Lösung, sondern die Wahrnehmung des Problems selbst.
Hört sich das alles ziemlich abstrakt für Sie an? Das ist es gar nicht. Haben Sie sich zum Beispiel nicht auch schon einmal gefragt, ob ein Problem entstanden oder eskaliert wäre, wenn Sie oder Ihr Gegenüber anderst reagiert hätten? Genau das können Sie in der Freien Systemischen Aufstellung ausprobieren, testen und haben schlussendlich meist einen möglichen gangbaren Weg als Hilfe in der Hand.
Für mich ist die Freie Systemische Aufstellung auch eine Gruppendynamik als Spiegel der Seele!
